Imaginatives Beten – Vortrag mit Übungen

27. November 2015 um 19:30 Uhr

Imaginatives Beten – Vortrag mit Übungen

Es ist, als habe es Zeiten gegeben, da fanden Gebete ihre Antwort, wurden Wunder wahr und waren Himmel und Erde sich nah.
Vielleicht ist uns unser Verstand dazwischen gekommen.

Das Alltagsbewusstsein versteht Beten oftmals als Bitten um etwas, was uns fehlt. Bitten wir um etwas, was uns fehlt, besteht die Gefahr, dass wir uns vor uns selbst als schwach, defizitär und Opfer widriger Verhältnisse darstellen, ganz und gar jedenfalls nicht als ein Wesen, das schon von Geburt an mit einem göttlichem Schatz begabt ist. Im Bitten kann das Gebet leicht in den Sorgen des Egos und in ewig gleichbleibenden Gedanken verstrickt bleiben.

Meditative Wege bieten vielen Menschen eine gute Chance, eher aus der Seele als aus dem Ego heraus zu beten.
Der Ausdruck Imaginatives Beten versteht Gebet als Heilungsritual. Auf imaginativer Ebene – das ist eine tiefere Bewusstseinsschicht als unser Alltagsbewusstsein – legen wir in einem geistig-bildhaften Ritual der Quelle des Lebens unser Anliegen vor und erwarten und erleben auf der Ebene der Intuition und im inneren Bild, dass von ihr her Antwort kommt. Antwort als Gefühlswort, das man verstehen kann, Antwort aber zugleich auch als Energie, die Heilung in Gang setzt.

Volker Schmidt, Leiter der Werkstatt Spiritualität skizziert Wege und lädt uns zu Übungen ein, die versuchen, aus tieferen Schichten des Bewusstseins heraus mit dem Urgrund des Lebens Kontakt zu bekommen. Mit dem Körper beten, Gebet als Mantra, Gebet als meditatives Ritual und meditativ-imaginatives Beten sind dazu die Stichworte.

Dauer: 19.30 – 21.30 Uhr

Kosten 10 / 8 Euro